Meine Mittelalterliche Gewandung!

Die Gewandung die ich auf Mittelalter Events ausführe ist prinzipiell in der Absicht einer erlebten Geschichte geschaffen. D.h. Ich versuche mich an Vorbilder zu halten, die archäologisch verbürgt sind, und ich versuche alles selber zu machen, oder wenn ich es nicht selber kann (noch nicht), lass ich mir es von Freunden per Hand machen. Natürlich liegt dem eine Rolle zu Grunde. Diese werde ich in einem späteren Artikel näher erklären.

Als Beispiel hier die Gewandungsseite vom Tarmes!

Die Gewandung an sich soll einmal in seiner Grundausrüstung bestehen aus:

Die Rolle

  • Kernkomponeten:

Tunika Maticata (2x eigentlich, eine Untertunika und eine Übertunika (mit Borten verziert) eine aus Hanfköper und die Untertunika aus Seide (man gönnt sich ja sonst nix 😉 )
Sommertunika aus 2 Farben Leinen
Thorsberghose (aus dem gleichen Hanfköper)
Wendegenähte Schuhe (Dank an den Markus (Tarmes) der hat die gemacht, ich hab sie nur mit Lederschnüren versehen) – siehe hier
Beinwickel inkl. Ringfibeln aus Bronze
Mantel (Halbrundmantel aus Wolle)
Guggl
Bundhaube
Kappe
Lederhandschuhe

  • Zubehör:

Gürtel
diverse Lederbeutel
Wendegenähte Gürteltasche
Wanderstab
Umhangtasche/Rucksack aus Fell/Leder
Dolch
Messer

Wieso mach ich das?

Erstens einmal ist es ein wunderbarer Zeitausgleich und als Historiker ist es auch eine Verbindung mit meinem gelernten Beruf. Ansich, da ich ja einen „geistigen“ Beruf (IT…) ausübe, fehlt mir ja sonst jedglicher Kontakt zu den „per manu“-Arbeiten. Ich schaffe sonst nichts per se, das man angreifen kann. Hier tob ich mich in meinem Tempo aus. Ich mach das was mir gefällt so wie es mir gefällt und wie ich es denke dass es einmal auch so gemacht worden ist.

Zweitens ist es eine Anerkennung an die Szene und deren Auftritt auf den wunderbaren Mittelalterevents in ganz Österreich bei denen ich eine wunderbare Zeit erlebe! (Kannst du auch, also besuche diese Veranstalltungen, da steckt viel Individualismus und Engagement drinnen.)

Drittens ist es meditativ und kontemplativ sich über ein Werkstück zu konzentrieren und es fertig zu stellen, es ist ein bischen seelischer Balsam. *GGG* Natürlich ist man nachher auch zu recht sehr stolz auf das was man geschaffen hat.

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