grenzen der elternarbeit

Problemgesprächen, sollten Erzieherinnen möglichst die folgenden Haltungen bzw. Dasselbe gilt für die vom Situationsansatz betonte Projektarbeit. Freiburg: Herder, 2. Die Einladung zum Elternabend kann möglicherweise mit Hilfe der Kinder gestaltet werden. Sie ist eine sehr freundliche Person und hat schon oft geholfen. Wichtige Voraussetzungen für einen solchen Prozess der Annäherung und zunehmenden Zusammenarbeit sind Grundhaltungen wie: Ein zentraler Wunsch von Eltern ist, dass sich die Kindergartenarbeit an der Lebenssituation und den Bedürfnissen ihres Kindes ausrichtet: Sein Wohl soll im Mittelpunkt stehen. Außerdem können gegenseitige Erwartungen und Wünsche erfragt werden. Erzieherinnen fühlen sich im Hinblick auf Elternarbeit mangelhaft ausgebildet. "Das ist die einzige richtige Form der Erziehung im Kindergarten!"). Planung schützt Eltern und Erzieherinnen vor Überforderung und Frustration. Kann nicht ein schwarzes Brett mit Informationen über Babysitterdienste, psychosoziale Einrichtungen oder zu verschenkende Kinderkleidung Eltern Entlastungsmöglichkeiten erschließen? : Elternarbeit im Kindergarten. Es redet immer nur eine/r zur gleichen Zeit. Auch in der Beziehung zwischen Kindergarten und Familie ist diese Anfangszeit besonders prägend. So sollen nur einige Tipps bezüglich des Umgangs mit Eltern gegeben werden. Verhaltensweisen zeigen, die zu einem positiven Gesprächsverlauf beitragen: Kongruenz: Bei den Aussagen der Erzieherin stimmen verbale Botschaft, Gesichtsausdruck und Körperhaltung bzw. Die Einbeziehung der Eltern in die Planung ist bereits Teil einer aktiven Zusammenarbeit mit den Eltern. Was die Grenzen der Elternarbeit angeht, kommt Conen zu ähnlichen Ergebnissen wie Heun (Conen 1990, S. 198): 30,7 Prozent der Befragten geben an, die Elternarbeit sei sinnlos, wenn kein Kontakt zwischen Eltern und Kindern bestehe, wenn die Kinder ihre Eltern ablehnten; 9,6 Prozent, weil Rückführung nicht möglich sei. Auf der Grundlage der unter Punkt 1 gesammelten Informationen können dann die Ziele der Elternarbeit geklärt werden. ): Elternmitarbeit: Auf dem Wege zur Erziehungspartnerschaft. hin zum Situationsansatz, verlangen mehr Transparenz der Kindergartenarbeit, damit dieser Ansatz auch von den Eltern mitgetragen werden kann (mangelndes Wissen der Eltern kann zu Konflikten und Missverständnissen führen, da die Zielsetzungen scheinbar auseinanderlaufen: Vordergründig scheinen z.B. als Diskussionsgrundlage veröffentlicht. Die wichtigste: Der Unterschied zwischen Elternhaus und Schule kann (und soll) dadurch nicht aufgehoben werden. Grundlegend für die Planung der Elternarbeit sollte eine Analyse der Situation und des Bedarfs vor Ort sein, wie sie auch für die Entwicklung und Fortschreibung einer Konzeption notwendig ist. So ist es weniger wahrscheinlich, dass sich z.B. Elternarbeit muss auf der Grundlage des pädagogischen Konzepts der Einrichtung geplant werden. Elterncafé zu Beginn des Kindergartenjahres, Hausbesuche oder Telefonanrufe vor Beginn des Kindergartenjahres, Bazare, Märkte, Verkauf von Second-Hand-Kleidung, Freizeitangebote für Familien (z.B. Daher wird heute häufig nicht mehr von der „Elternarbeit“ gesprochen, sondern der Begriff „Erziehungs- und Bildungspartnerschaft“ verwendet. Sowohl die Alltagsrealität der Einrichtung als auch die Situation der Familien am Ort sind die Basis der weiteren Planungsschritte. München: Don Bosco 1992, Becker-Textor, I. Elternarbeit muss systematisch und kontinuierlich stattfinden und im Bewusstsein der pädagogischen Fachkräfte in der Kita verankert sein. In der Regel müssen also recht unterschiedliche Formen der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft angeboten werden, um den Bedürfnissen, Erwartungen und Wünschen der Mütter und Väter zu entsprechen. Kann nicht ein Elternstammtisch oder eine Elterngruppe zu einem bestimmten Thema von den Eltern selbst organisiert werden? Es erweist sich als besonders wichtig, nicht bei den Defiziten dieser Familien anzusetzen, sondern nach ihren Fähigkeiten zu schauen und ihnen zu helfen, ein Gefühl der Sicherheit als Basis für die Kommunikation mit anderen Eltern und den Mitarbeiterinnen des Kindergartens zu entwickeln. Ansonsten bietet es sich an, folgende von Leupold (1995, S. 47-48) genannte Haltungen zu zeigen: Generell ist es sinnvoll, in Beratungsgesprächen analog zum Problemlösungsprozess vorzugehen, also folgenden Schritten zu folgen: (genaue Definition der Verhaltensauffälligkeit, der Erziehungsschwierigkeit oder des Familienproblems; Eltern und Erzieherinnen müssen diese Definition akzeptieren), (Bestimmung vorausgehender und nachfolgender Ereignisse und Verhaltensweisen, von Auslösern und Verstärkern; Suche nach problematischen Strukturen und Erziehungsfehlern in Kindergarten und Familie), (Festlegung realistischer Ziele für den Problemlösungsprozess; Ziele möglichst positiv formulieren), (Brainstorming; Beurteilung der Vor- und Nachteile sowie möglicher Umsetzungsschwierigkeiten), (Auswahl eines Lösungsweges; Planung der Umsetzung; Ermittlung benötigter Ressourcen und möglicher Widerstände - es sollte immer mit den Stärken der Eltern und Erzieherinnen gearbeitet werden! Generell gilt eine intensive Beziehung zwischen diesen Sozialisationsinstan… Kindertageseinrichtungen sollten deshalb auf dem Wege einer wechselseitigen Öffnung und des Informationsaustausches zur dialogischen Erziehungspartnerschaft mit den Eltern kommen. An dieser Stelle soll nur die ganze Vielfalt von Formen der Elternarbeit verdeutlicht werden. Toleranz: Erzieherinnen und Eltern sollten die Werte, Normen, Persönlichkeitscharakteristika, Eigenheiten, Subkulturen usw. Gruppenleiter kennen und den Gesprächskreis mit ihnen gemeinsam vorbereiten sollten, damit sie später keine "bösen Überraschungen" erleben. Aufl. So hat beispielsweise in einer Einrichtung die Beschäftigung mit dem Thema Ernährung dazu beigetragen, dass einige Mütter einmal pro Monat ein Frühstücksbuffet für die Kinder herrichten. Schlussfolgerung: Für mich ergibt sich aus dieser Reflexion: Weiterführende Literatur ist mit einem * gekennzeichnet. Er zeigt den Kindern einige Massagegriffe, leitet sie bei einer Partnermassage an und führt sie hin zu einer entspannten Körperhaltung und Atmung. Erzieherinnen und Lehrer/innen können ihn gemeinsam gestalten. Was ist die beste Zeit für die Gruppentreffen? Unter dieser Fragestellung werden die für die Zusammenarbeit mit den Eltern relevanten Fakten, Daten und Bedürfnisse erarbeitet und bewusst gemacht. aktives Zuhören: Die Erzieherin geht auf die Eltern ein und reflektiert deren Gedanken und Gefühle zurück. Durch Betreuung, Erziehung und Bildung prägen sie die Entwicklung von (Klein-) Kindern und Jugendlichen in entscheidendem Maße. Bei Nichtbeteiligung der Eltern, bei mangelnder Mitwirkung, bei bewusstem Entgegenwirken oder bei Hilfen im Zwangskontext ist die Elternarbeit erschwert. Das Kind ist unglücklich über das Desinteresse seiner Eltern am Kindergarten und über das Desinteresse seiner Erzieherinnen an der Familie. Diese Broschüre kann natürlich keine Fortbildung über Gesprächsführung mit Eltern ersetzen. Einerseits sind Kenntnisse über die familiale Lebenswelt der Kinder Voraussetzungen für die Erfüllung der familienergänzenden und -unterstützenden Funktionen der Kindertagesstätte sowie für die pädagogische Arbeit, insbesondere bei einer Orientierung am Situationsansatz. an der Vorbereitung eines Basars mitwirken? Kindergartenarbeit kann letztlich ohne eine intensive Zusammenarbeit mit Eltern nicht erfolgreich sein, da diese in hohem Maße die kindliche Entwicklung prägen. 1995). Zusammen mit den Eltern reflektiert sie die jeweilige Situation bzw. Ungenügende Kenntnisse und Erfahrungen in der Gesprächsführung verunsichern sie vor allem bei Problemgesprächen und führen häufig zu einer Abwehrhaltung gegenüber solchen Besprechungen. Soll es eine offene oder eine geschlossene Gruppe, eine Gruppe auf Zeit oder auf Dauer, eine Gruppe mit oder ohne Kinderbetreuung sein? Neuwied: Luchterhand 1993, S. 119-145, Haberkorn, R., Hagemann, U., Seehausen, H. Die Arbeit in der Drogentherapie und in einem sozialen Brennpunkt machte mich besonders auf die Belange und Schwierigkeiten von Familien aufmerksam. 2 Wie Erziehungspartnerschaft entstehen kann. der jeweils anderen Seite respektieren. Das Konzept "Vorurteilsbewusste Erziehung" will dieser Art von Stigmatisierung, Herabsetzung und Ausgrenzung bereits im Kindergarten entgegenwirken. ", "Vereinbarkeit von Familie und Beruf") annehmen. ein Erziehungsberater (insbesondere bei der Thematisierung von Erziehungs- und Familienproblemen) sein. Tabelle 3). Ist es notwendig, in die Reihe der Dorf-, Stadtteil-, Vereins- und Straßenfeste auch noch ein Kindergarten-Sommerfest einzureihen? Und was ist mit den Bedürfnissen der Erzieherinnen? Noch besser sind persönliche Kontakte - so ist es immer leichter, z.B. Freiburg: Lambertus 1988, * Haefele, B., Wolf-Filsinger, M.: Aller Kindergarten-Anfang ist schwer. Vielmehr ist es sinnvoll, den Zweck des Gesprächs in die Erinnerung zurückzurufen und zu betonen, dass beide Seiten versuchen sollten, das Beste für das jeweilige Kind zu tun. während der Kindergartenferien oder bei Erkrankung), Aufklärung über Ziele, Sinn und Zweck der Elternarbeit. Vor allem bei schwierigen Familiensituationen gilt es, bei Termin- sowie bei Tür- und Angelgesprächen positive Kommunikationserfahrungen zu ermöglichen. Young Children 1992, 47 (3), S. 19-22, * Bröder, M.: Gesprächsführung im Kindergarten. Durch die Vielfalt der Angebote, kontinuierliche Elterngespräche und das Einbeziehen in den Kindergartenalltag ist es somit möglich, den vielfältigen Familienwirklichkeiten entgegenzukommen, sodass niemand ausgegrenzt wird. Hier ist bereits die Einbeziehung der Eltern in die Planung sehr wichtig. Beide Seiten müssen das Gefühl haben, von der jeweils anderen angenommen zu werden. An dieser Stelle sei darauf verwiesen, dass diese Form der Elternmitarbeit nicht nur den Kindergartenalltag bereichert, sondern auch die Kooperation zwischen Eltern und Kindergarten begünstigt und sich auf die Berufszufriedenheit der Erzieherinnen auswirkt. dem jeweiligen Autor. Wer kann uns zu diesem Thema Bücher, Bilder und andere Materialien mitbringen? : Neue Konzepte für Kindertageseinrichtungen: eine empirische Studie zur Situations- und Problemdefinition der beteiligten Interessengruppen. (Hrsg. B. der Kindergarten ein Ort, von dem der Blick hauptsächlich auf das Kind und dann auf dessen Familie geworfen wurde. Bei der konkreten Planung helfen die folgenden Fragen: (Zielbestimmung, einschließlich Begründung der Ziele), (Ideensammlung zu Formen der Elternarbeit), (Festlegung unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen), (Jahresplanung, kurzfristige Planung, Durchführung). Kindergarten zu überdenken, Selbstkritik zu üben sowie ihr Denken und Handeln zu verändern. Traditionelle Veranstaltungen der Elternarbeit sollten überdacht und Möglichkeiten einer gemeinsamen Planung und Gestaltung neuer Angebote geschaffen werden. Die Vielzahl heutiger Familienwirklichkeiten fordert von Erzieherinnen die Bereitschaft, sich mit der jeweiligen, sehr individuellen Situation der Kindergartenfamilien auseinander zu setzen. 1996 Aktive Eltern bringen neue Fähigkeiten und Fertigkeiten ein, was zur Erweiterung des Spektrums der Kindergartenarbeit führt. Es ist mit unterschiedlichen Erwartungen und Erziehungseinflüssen konfrontiert, weiß nicht, wie es sich verhalten soll. Hier gilt es, deren Entwicklung (-sstand) anhand genauer Beobachtungen zu reflektieren und Wege zu suchen, wie eventuell noch bestehende Defizite ausgeglichen werden können. dritte Kärtchen werden in der gleichen Weise Ziele für die Zusammenarbeit mit den Eltern in der Gruppe und für die Zusammenarbeit mit einzelnen Eltern notiert. In: Becker-Textor, I., Textor, M.R. Ihnen stehen damit mehr Reaktionsmöglichkeiten offen. Elternarbeit: Grundsätzliches, Überblicksartikel, https://www.kindergartenpaedagogik.de/fachartikel/elternarbeit/elternarbeit-grundsaetzliches-ueberblicksartikel/12, Wie Erziehungspartnerschaft entstehen kann, Zieldimensionen zeitgemäßer Elternarbeit, Formen der Elternarbeit - eine Übersicht, Einbindung von Eltern in die Kindergartenarbeit, Anhang 1: Reflexionsbogen zur Elternarbeit. Wird also bei der Problemdefinition (Schritt 1) oder spätestens bei der Suche nach den Ursachen (Schritt 2) deutlich, dass die Erzieherinnen nicht weiterhelfen können, müssen sie entsprechende Hilfsangebote vermitteln und die Eltern zu deren Nutzung motivieren. Diese Veranstaltungen gehen häufig an den Bedürfnissen der Eltern vorbei und lassen ihrem Wunsch nach Austausch zu wenig Raum. Oft ist es nötig, noch weitere Beobachtungen über das Kind, sein Verhalten, seine Familienverhältnisse und das Umfeld des Kindergartens zu sammeln, Notizen zu sichten oder andere Fachkräfte zu konsultieren. Eltern können auch am Kindergartenalltag teilhaben, ohne dass dies mit "großen" Aktionen verbunden ist. Wann und wie setzen wir die ausgewählten Formen um? werden Kaffee oder Tee gereicht. Dabei ist aber auch immer das Wohl der Kinder zu berücksichtigen - letztlich geht es bei der Erziehungspartnerschaft immer um das Kind. II. Auch die Instrumente aus anderen Ländern üben auf Kinder eine große Faszination aus. Möglichkeiten und Grenzen der elterlichen Mitwirkung. Dabei sollte aber immer auch das auf Seiten der Eltern und auf Seiten der … Zum Abschluss sollen noch einige zentrale Gedanken aus dieser Broschüre schlagwortartig zusammengefasst werden: 16 Anhang 1: Reflexionsbogen zur Elternarbeit. Finden Termingespräche häufiger statt - auch zu positiven Anlässen (z.B.

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