wie viele synagogen wurden 1938 zerstört

Mehr als 1.400 Synagogen wurden während der Progromnacht des 9. Endpunkte des "Erlösungsantisemitismus'" (Werner Bergmann) wurden schließlich die Todesfabriken der Vernichtungslager. Zudem seien über 1400 Synagogen niedergebrannt oder vollständig zerstört worden. Kempten – An jedem 9. Im September 1941 wurde der Judenstern auch für die deutschen Juden zum verpflichtenden Stigma. Fotos in der „Topographie des Terrors“ zeigen, wie das Pogrom vor aller Augen inszeniert wurde. Quelle: picture-alliance / dpa/B0100_Ullstein. Sie wurde 2008 der Israelitischen Gemeinde zurückgegeben. Mehr als 1.400 Synagogen und Betstuben sowie Tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Wie viele österreichische Jüdinnen und Juden im Zuge dieser gewalttätigen Ausschreitungen von NS-Kommandos ermordet wurden, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Doch auch nachdem die Männer Schaufenster zertrümmert, die Einrichtung der Läden zerstört und die Besitzer drangsaliert hatten, machten sie nicht halt. Acht Namen finden sich auf der Häftlingsliste des Konzentrationslagers. Rund 400 Juden wurden in der Nacht ermordet, Hunderte weitere wurden festgenommen, verschleppt und gefoltert. Hermann Göring, zweiter Mann des NS-Regimes, nahm 1938 die Glückwünsche der SS-Führung zu seinem 45. entgegen, darunter auch Gestapo-Chef Reinhard Heydrich (2. v. r.). November 1938) in Wien. In Glatz handelte die Jüdin Margarethe May mit Hüten. Die meisten der Beteiligten täten dies allerdings auch schon seit Jahren, die nächste Generation fehle. ... gegen jüdische Geschäfte und Praxen. Mehr als 1400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. November 1938 zerstört wurde. „Seitdem gab es in der Erinnerung an die Pogrome jedoch wenig Entwicklung“, bedauert Baumann. In Hamburg erfolgte 1934 der Abbruch der Synagoge Köhlhofen unter dem Vorwand der Stadtsanierung. Viele sahen einfach zu als die Heidelberger Synagogen zerstört wurden. Vor den Augen Schaulustiger brannte die Synagoge von Glatz nieder, Nicht nur die Schaufenster waren zerschlagen, sondern oft zudem die Auslagen geplündert, Auch dieses Café fiel nationalsozialistischen Schlägern zum Opfer. Zum 80. Pogrome 1938: Forderung nach Synagogen-Wiederaufbau. Noch 1930 baute sich die jüdische Gemeinde im sächsischen Plauen eine Synagoge im schönsten Bauhaus-Stil: Erschütternde Filmdokumente zeigten den Besuchern der Ausstellung, wie auch dieses bedeutende Baudenkmal und Zeichen jüdischen Selbstbewusstseins - in der verharmlosend-spöttisch "Reichskristallnacht" genannten Progromnacht des 9. November 1938, zu der Göring auch Heydrich eingeladen hatte, schlug der Gestapo-Chef ein „Abzeichen“ für Juden vor. Juristisch geahndet wurden diese Verbrechen auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht – Glatz gehörte seit der Potsdamer Konferenz 1945 zu Polen; die meisten deutschen Bewohner zogen nach Westen und verteilten sich als Vertriebene über ganz Deutschland. Im November 1938 attackierten die Nationalsozialisten auch in Hamburg jüdische Geschäfte und Gotteshäuser. Heute gehen Forscher allerdings von einer deutlich höheren Opferzahl aus – zwischen 1000 und 1500 Menschen. Symbole und Zeugnisse jüdischer Kultur werden zerstört. 1500 Menschen sterben, 31.000 Juden werden in Konzentrationslager verschleppt, 1400 Synagogen … Das wurde bald auf Juden in allen besetzten Gebieten ausgedehnt. April 1933 gab es die erste zentral gesteuerte Terroraktion im Deutschen Reich: den Juden-Boykott. November 1938 stattfanden. März. Nicht beachtet seien zuvor etwa Suizide in Folge der traumatisierenden Ereignisse geblieben. Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. Umgehend wies Heydrich seine Beamten an, Entwürfe zu entwickeln. Mit mehr als 2000 Gesetzen und Verordnungen wurden Juden vom NS-Regime ausgegrenzt, ausgeplündert, vertrieben und bedroht. November, vor 81 Jahren, wurden allein in Wien 42 Synagogen zerstört. Fast alle Synagogen und Bethäuser wurden in dieser Nacht zerstört, ca. Heute, am 9. Nach diesem Anruf zog Schaaf mit einer Gruppe von SA-Kameraden los. Allein fünf Todesopfer gab es in Bremen. Zwischen Berlin und München, Dresden und Dortmund waren diese Synagogen einst Mittelpunkt der Gemeinden und Teil des Stadtbildes. Dort steckte die japanische Besatzungsmacht May 1942 in ein Getto. Bereits im Frühjahr 1933 begannen massive Boykottaktionen ... Quelle: picture-alliance / IMAGNO/Austri/IMAGNO. März 1938 bestanden in Wien sechs der Israelitischen Kultusgemeinde gehörige Synagogen und siebzehn von Tempelvereinen erhaltene Synagogen in den Bezirken 1, 2, 3, 5, 6, 8, 9, 10, 11, 13, 15, 16, 18, 19, 20, 21 und 23. Vier der fünf Grafiken ... Ab 1939 zwang die SS die Juden in Polen, den Judenstern zu tragen. In der Pogromnacht am 9. Viele Verzweifelte nahmen sich das Leben. November 1938 in Deutschland zerstört und geschändet. November 1938 steckten die National­sozialisten mehr als 1.000 Synagogen in Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei in Brand. ... tausend Synagogen und 7500 jüdische Geschäfte wurden zerstört. 1.400 jüdische Bethäuser wurden 1938 zerstört, "Digital Skills gehören in jede Ausbildung". 30.000 Juden wurden in Konzentrationslager verschleppt – aus Österreich kamen 3.755 Männer nach Dachau. November denken wir Deutschen an Schrecken und Freude. Ohnehin kam die Aufarbeitung der Novemberpogrome in Deutschland nur langsam in Gang. September 1941 mussten alle Juden in Deutschland den gelben Stern als sichtbares Zeichen ihrer Stigmatisierung tragen. November 1938 wurden sehr viele Synagogen in Deutschland und … November 1938 brannten im deutschen Reich die Synagogen. November mehrere hundert Juden ermordet, mindestens 300 nahmen sich das Leben. Jahrestag zeigt. Sie macht lokale Geschehnisse und Ereignisse greifbar – so wird deutlich, dass das Erinnern daran niemals aufhören darf. "Kauft nicht bei Juden" stand auf … Am 20. Bereits kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 begann die Entrechtung der Juden in Deutschland. In der Nacht vom 9. zum 10. Mit dem "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" wurden Juden aus dem öffentlichen Dienst entlassen. Die Nacht des 9. Januar 1942 besprachen hohe Beamte in einer Villa am Berliner Wannsee die Organisation der "Endlösung" der Judenfrage. November 1938 zeigt, erlauben Einblicke in die Verfolgung. Immerhin: Die Todesschützen der Bremer SA standen nach 1945 zum Teil wegen Mordes, aber auch wegen Totschlags vor Gericht; sie wurden verurteilt. Nicht erst 1938, sondern bereits mit der Machtübernahme Adolf Hitlers1933 begann die judenfeindliche Politik der deutschen nationalsozialistischen Regierung. Es waren die Hauptsynagogen in München […], … Wir freuen uns über ein Like. November 1945 gab es in der Hansestadt einen Spendenaufruf, um die örtliche Synagoge wieder aufzubauen. November 1938 sowie in den darauf folgenden Tagen und Nächten zerstörten nationalsozialistische Trupps über 1.400 Synagogen und Betstuben. Nazis setzen in hunderten von Orten Synagogen in Brand. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de, Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/183360640. November 1938 wurden Tausende Juden Opfer nationalsozialistischer Gewalt. Sechs jüdische Gotteshäuser, darunter die … Weitere 178 Männer aus der Hansestadt brachten die Nazis zunächst in ein Zuchthaus, bevor sie am nächsten Tag in das KZ Sachsenhausen deportiert wurden. "Synagogen in Deutschland - Eine virtuelle Rekonstruktion" heißt ein Projekt, das im Frühsommer dieses Jahres in der Bonner Kunsthalle zu sehen war. Jahrhunderts gab es auf dem Gebiet des damaligen Deutschen Reiches etwa 2.800 Synagogen und Betstuben. rbb|24 zeigt auf einer interaktiven Karte eine Auswahl der Gotteshäuser - und was in der Nacht mit ihnen geschah. November in einem Bericht an Hermann Göring die Zahl von 191 in Brand gesteckten und weiteren 76 vollständig demolierten Synagogen.2 Ismar Elbogen sprach schon in seinem 1944 erschienenen großen Aber sie überlebte. insgesamt zerstört wurden – darüber gehen die Angaben noch heute teils weit auseinander. Diese wurden am 14. Quelle: picture alliance //picture alliance. November 1938 wurde die Synagoge in Konstanz durch die SS niedergebrannt. Dann machten Schaaf und seine Komplizen erst einmal Mittagspause. Zerstörte Geschäfte, geplünderte Wohnungen, brennende Synagogen - in der Nacht zum 10. Ein Schicksalstag in der Deutschen Geschichte – die Pogromnacht von 1938 … November 1938 schlug die Diskriminierung der deutschen Juden in offenen Terror um. ... wie viele andere Synagogen in Deutschland - der Pogromnacht am 9. Vor allem männliche Juden aus Glatz hatten oft nicht die Möglichkeit zu fliehen: Einige von ihnen wurden verhaftet und nach Buchenwald verschleppt. Mit den Mitteln modernster Computer-Technik sind nun 14 der jüdischen Bethäuser neu erstanden. Sicherheitspolizei-Chef Reinhard Heydrich nannte am 11. „Um 10 Uhr rief der Sturmbann, als wir schon vor Ungeduld halb verrückt geworden waren, endlich an“, beschrieb der SA-Mann Hans Schaaf jenen Moment am 10. November 1938 wurden nahezu alle Synagogen brutalen Übergriffen und Zerstörungen, meist durch Brandlegung, ausgesetzt. Jahrestag organisieren die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, deren Vizechef Baumann ist, und die „Topographie des Terrors“ gemeinsam die Ausstellung „Kristallnacht“. Auf einer Konferenz am 12. In Heidelberg gab es 1938 drei Synagogen: Die größte stand … November 1938 brannte es überall in Deutschland: Juden wurden überfallen und misshandelt, Synagogen standen in Flammen, Geschäfte, die Juden gehörten, wurden geplündert und zerstört. Diese Unterlagen und eine Fotoserie, die die Zerstörung der Glatzer Synagoge am 10. Gerettet werden konnte eine Thora. Quelle: picture-alliance / dpa/Skirball_Cultural_Center. Weiterhin tragen viele lokale Initiativen die Aufarbeitung, beispielsweise in Form von Geschichtswerkstätten. Die Schau konzentriert sich auf zwei Aspekte der Pogrome: auf lokale Geschichten von Opfern und Tätern zum einen und zum anderen auf die Erinnerung an sie sowie auf die Aufarbeitung. Mit der Reichspogromnacht vom 9. Auch die Synagoge im schlesischen Glatz wurde in Brand gesteckt. Am Morgen nach der Reichspogromnacht im November 1938 wurde die Lörracher Synagoge verwüstet. November 1938 hatten Kommandos der nationalsozialistischen Parteimiliz SA Geschäfte von Juden zerstört und mit Parolen beschmiert. Jüdinnen wurden öffentlich zur Schau gestellt. Da ist zum Beispiel die schlesische Stadt Glatz. In der Nacht vom 9. Man schnitt ihnen die Haare ab und band ihnen Schilder um: "Ich bin aus der Volksgemeinschaft ausgestoßen.". Die deutschlandweit agierende Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes wurde Anfang der 1950er-Jahre in der DDR sogar aufgelöst, in der Bundesrepublik fand sie keine große Beachtung. Hans Schaafs Bericht, verfasst vor Sommer 1939, ist nur eines von vielen eindrücklichen Dokumenten in der neuen Ausstellung „Kristallnacht“, die jetzt die Berliner Dokumentation „Topographie des Terrors“ zum 80. Kein Feuerwehrmann rückte damals aus, um sie retten. Aus Profilsucht erfand Heydrich den Judenstern, „Jugendbanden, bewaffnet mit Stangen und Hämmern“, 500 Tage ohne Sonnenlicht – so überlebte David Zivcon, „Als die Gestapo klopfte, sah ich meine Eltern erbleichen“, im nordrhein-westfälischen Brühl die Hölle losbrach, eine Zahl von 120 bis 130 Todesopfern während der oder indirekt durch die Novemberpogrome, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, ‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938. Menü ... Synagogen-Brand 1938 - Polizei war treibende Kraft bei ... An dieser Stelle stand die Synagoge, die in der Nacht zum 10. Wer das Land nicht verlassen konnte, kam später in Gettos wie Minsk ums Leben oder wurde in Vernichtungslagern wie Auschwitz-Birkenau ermordet. In der Nacht zum 10. 08.11.2020, 10 ... wurden nach Angaben von Historikern beschädigt. Zerstörte Geschäfte, geplünderte Wohnungen, brennende Synagogen - in der Nacht zum 10. Drei Simulationsfilme luden ein zum detailreichen virtuellen "Rundgang" durch jüdische Bethäuser von Köln, Hannover und Plauen, ließen architektonische Einzelheiten ebenso wie die Innenausstattungen deutlich werden. Mit Stand 13. Mehr als 1.400 Synagogen wurden während der Progromnacht des 9. Sie kehrten erst nach Wochen, manchmal Monaten nach Bremen zurück. Zwar konnten 1939 noch rund 80.000 Juden, denen man in der Regel ihren Besitz genommen hatte, das Großdeutsche Reich verlassen. Margarethe May bekam kaum Geld; 1939 floh sie nach Shanghai. Von Micha Hörnle. Als Nächstes war das jüdische Gotteshaus an der Reihe: „Die Synagoge wurde säuberlich bearbeitet und sachgemäß in Brand gesteckt“, hielt der SA-Mann fest. Laut Ulrich Baumann, dem Kurator der Ausstellung „Kristallnacht“, war 1978 ein Schicksalsjahr für die Erinnerungskultur: 380 Veranstaltungen fanden zum 40. Laut Benz brannten mehr als 1400 Synagogen aus oder wurden geplündert, mindestens 177 Wohnhäuser wurden zerstört. Am 1. November 1938 sollte sich laut der Befehle aus München nur gegen jüdisches Eigentum richten. November 1938 wurden Tausende Juden Opfer nationalsozialistischer Gewalt. Was der SA-Mann als „Brühler Volksfest“ bezeichnete, war in Wirklichkeit das Novemberpogrom. Und schon zum 9. In den Zwanzigern lebten 173.000 Juden in Berlin. November 1938 begann die Anwendung kollektiver Gewalt gegen Juden. Hier führte die Stadtverwaltung von 1934 bis 1944 eine Akte über die einheimischen Juden. Überlebte Herschel Grynszpan den Holocaust? November 1938 in Deutschland zerstört und geschändet. 30.000 Juden wurden in Konzentrationslager verschleppt – aus Österreich kamen 3.755 (die meisten davon aus Wien) nach Dachau. Die darin als Juden Definierten verloren ihre Zulassungen als Ärzte oder Anwälte und wurden aus dem öffentlichen Raum verbannt. SN/www.picturedesk.com Der zerstörte „Große Tempel“ in der Tempelgasse in der Tempelgasse in der Leopoldstadt nach der „Progromnacht“ (9./10. 30.000 jüdische Männer wurde verhaftet (hier ein Bild aus Baden-Baden), Hunderte Juden wurden getötet ... Quelle: picture-alliance / Bildarchiv Pi/akg. Laut seinem Bericht nahm Schaaf mit „größter Freude“ auf, dass die Männer nun „ganze Arbeit“ machen dürften. ", Quelle: picture-alliance / IMAGNO/Thomas/IMAGNO. Es begann mit Boykottmaßnahmen und endete im industriell betriebenen Völkermord: Die Judenverfolgung der Nazis eskalierte in einer Gewaltspirale, der sechs Millionen Menschen zum Opfer fielen. Der Begriff Pogrom stammt aus dem Russischen und bedeutet eine "gewalttätige Ausschreitung gegen bestimmte Minderheiten". Die … Am 9. und 10. November 1938 wurden in Deutschland mehr als 1.000 Synagogen zerstört, Häuser geplündert und Menschen in Konzentrationslager verschleppt. Mit den "Nürnberger Gesetzen" von 1935 wurde die rassische Trennung zwischen deutschen Staatsbürgern und jüdischen Reichsbürgern kodifiziert. Nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 begannen die Einsatzgruppen umgehend mit Massenerschießungen von Juden. Doch weder Polizei noch Feuerwehr griffen ein – im Gegenteil. Die alte Synagoge (links) in der Komturstraße wurde während der Reichspogromnacht 1938 zerstört. Erst kürzlich errechneten Historiker in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen für das Gebiet des Bundeslandes eine Zahl von 120 bis 130 Todesopfern während der oder indirekt durch die Novemberpogrome. November 1938 brannten die Nazis viele Synagogen und Gemeindehäuser in Berlin und Brandenburg nieder. Sie finden „Weltgeschichte“ auch auf Facebook. In Dresden errichtete der berühmte Baumeister Gottfried Semper eine Synagoge, die mit ihrem achteckigen Zentralbau an Aachens karolingisches Münster erinnert. Rund 1400 Synagogen und Betstuben wurden … Registrieren Sie sich kostenlos und erhalten Sie auf Ihre Interessen abgestimmte Inhalte sowie unsere vielseitigen Newsletter. Quelle: picture alliance / Everett Colle/Everett Collection. Göring übersandt. Studenten der TU Darmstadt habe in jahrelanger Recherche die spärlich erhaltenen Baupläne und Fotos der niedergebrannten Synagogen gesammelt, in Computer eingegeben und damit das zerstörte deutsch-jüdische Kulturerbe zumindest virtuell wieder sichtbar gemacht. Während des Novemberpogroms am 10. Im Sommer 1938 sind vier große Gotteshäuser auf Veranlassung der Nationalsozialisten abgerissen worden. Mehrere Männer wurden verurteilt. Erst 16 Jahre später jedoch konnte die jüdische Gemeinde das Projekt mit öffentlichen Geldern verwirklichen. Zunächst pflegten vor allem jüdische Gemeinden das Gedenken. November 1938 zerstört. Quelle: picture-alliance / Mary Evans Pi/Mary Evans Picture Library. Wie etwa in Wien: 42 Synagogen und Gebetshäuser wurden zerstört, ebenso wie tausende Wohnungen und Geschäfte, so sie nicht schon davor "arisiert" worden waren. Doch den Juden in Deutschland und … Denkt man an die Zerstörung jüdischer Sakralbauten in Deutschland, landet man in der Regel bei den Novemberpogromen von 1938. Ihre Synagogen prägten das Stadtbild. Ein weiterer Mann starb erst ein Jahr später an den Misshandlungen, die er im November 1938 erlitten hatte. Helmut Schmidt sprach in der Kölner Synagoge über dieses Thema – als erster Bundeskanzler. November 1938 zum Opfer. Zerstörungen durch die Nazis Bei den Novemberpogromen in der Nacht vom 9. auf den 10. Ab dem 10. Dabei wurden vom 7. bis 13. Die Karte enthält 1.283 Einträge; aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Forschungen ist das ganze Ausmaß der Zerstörung bis heute nicht vollständig ermittelt. „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938”, Topographie des Terrors, Berlin; bis 3. Aber bald sank ihre Zahl auf wenige tausend. Dennoch berichtete die Gestapo schon zwei Tage später intern von 91 Toten. Der Innenraum im Stil des prunkvollen Spätbarocks fiel - wie viele andere Synagogen in Deutschland - der Pogromnacht am 9. Das Ziel der Männer waren die Geschäfte jüdischer Nachbarn. Auch die aus Bites und Bytes elektronisch rekonstruierten Synagogen, eher geistiges als architektonisches "Herz" der von den Nazis vertriebenen oder ermordeten Gemeinden, lassen den schwierigen Zwiespalt des deutschen Judentums deutlich werden. Polizisten und Schlägertrupps der Nationalsozialisten standen gaffend dabei oder machten mit. Gotteshäuser im neo-maurischen Stil wie in Köln oder Kaiserslautern wollten einerseits die jüdischen Wurzeln im Nahen Osten zeigen. Was passierte genau während der Novemberpogrome in der größten Stadt am Bodensee? Der inszenierte „Volkszorn“ am 9. und 10. Die Befehle der dortigen SA-Führung wurden zum Teil verkürzt an die Braunhemden weitergegeben; einige verstanden sie als Auftrag zum Töten und erschossen Juden. Folgen der Pogromnacht Orte im Großdeutschen Reich und in der Freien Stadt Danzig, in denen im November 1938 Synagogen und jüdische Betsäle zerstört wurden. So auch in Paderborn, wo sich eine Menschenmenge versammelte und zusah, wie SS-Männer die Synagoge in Brand setzten. Zahlreiche neogotische Synagogen-Gebäude wie etwa in Dortmund sollten hingegen die selbstverständliche Integration in die deutsche Kultur demonstrieren. Quelle: picture-alliance / akg-images/akg, In seinem Buch "Mein Kampf" hatte Hitler 1924 geschrieben: "Die Verpestung unseres Blutes ... wird vom Juden heute planmässig betrieben. 1938, jedoch vor dem Novemberpogrom, wurden mindestens 31 Synagogen zerstört oder geschändet. Auch die … November 1938 wird zur ´Pogromnacht´. Berlins jüdische Gotteshäuser vor der Pogromnacht 1938 : Untergang einer religiösen Vielfalt. Umgehend machte sich das Regime daran, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Kurz darauf erlaubte der Leiter der NSDAP-Ortsgruppe, ein Mann namens Rösing, jüdisches Eigentum auch in Wohnungen zu zerstören. Ab dem 19. November 1938, an dem im nordrhein-westfälischen Brühl die Hölle losbrach. Fast alle Synagogen und Bethäuser wurden in dieser Nacht zerstört, ca. Jahrestag der Geschehnisse statt. November 1938 - in Flammen aufging. Etwa die Hälfte der vorher etwa 2.800 Synagogen und jüdischen Bethäuser wurden dabei zerstört und die Ruinen abgerissen. Einige von ihnen bekamen die Chance, aus Deutschland zu fliehen. November 1938 waren eine Menschenjagd, an der sich viele Bürger beteiligten. Nach den Plünderungen erhielt sie die Erlaubnis, ihren Laden im Zuge der „Arisierung“ zu verkaufen – während die meisten jüdischen Geschäftsleute entschädigungslos schließen mussten.

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